Was passiert, wenn Kinder nicht Musik lernen – sondern sie selbst erfinden?
Keine Angst vor neuer Musik öffnet einen Raum, in dem genau das geschieht. Schülerinnen und Schüler werden zu Klangforscher:innen und Komponist:innen. Sie entdecken, dass Musik überall ist: im Geräusch, im Atem, im Raum, im Alltäglichen. Und vor allem – in ihnen selbst.
Gemeinsam mit professionellen Musiker:innen experimentieren sie mit Orchesterinstrumenten, selbstgebauten Klangkörpern, Stimme und digitalen Tools. Sie entwickeln eigene Klangwelten, zeichnen grafische Partituren und erschaffen Stücke, die es so noch nie gegeben hat. Hier gibt es kein „richtig“ oder „falsch“ – sondern Neugier, Mut und die Freiheit, den eigenen Klang zu finden.
Neue Musik wird dabei nicht erklärt, sondern erlebt: als offenes Feld, das gestaltet werden kann. Die Kinder entscheiden gemeinsam, hören einander zu, verhandeln Ideen und erleben, was es heißt, künstlerisch und demokratisch zu arbeiten.
Der Höhepunkt: Ein Konzert in der Berliner Philharmonie.
Dort stehen nicht nur Profis auf der Bühne – sondern die Musik der Kinder selbst. Gemeinsam mit dem Hauptstadt-Sinfonieorchester bringen sie ihre Werke in einen Raum, der sonst oft unerreichbar scheint. Plötzlich gehört er ihnen.
So wird aus Distanz Nähe.
Aus Zuhören wird Gestalten.
Und aus „Neuer Musik“ wird ihre Musik.